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Prof. Peter Høj, Präsident der University of Queensland (links), und TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung. (Bild: UQ)

TUM und University of Queensland vertiefen ihre Zusammenarbeit

Biotechnologie ist eine der wichtigsten Disziplinen an der Technischen Universität München (TUM). Auf dem TUM-Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit wird sie nochmals erheblich gestärkt. Mit einem neuen Abkommen weitet die TUM jetzt auch den internationalen Austausch von Studierenden aus. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag haben im australischen Sydney TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann und Prof. Peter Høj, Präsident der University of Queensland (UQ, Brisbane) unterzeichnet.

Schon seit 2010 besteht eine umfassende Universitätspartnerschaft zwischen TUM und UQ. So bietet die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TUM einen Doppelabschluss mit ihrem Pendant an der UQ an; darüber hinaus gibt es universitätsweite Austauschvereinbarungen auf Ebene der Graduate Schools. Vor allem im Bereich der Lebenswissenschaften und der Biotechnologie existieren erfolgreiche Forschungskooperationen.

„Die außerordentlich positiven Erfahrungen mit diesen Kooperationen haben uns dazu bewegt, in diesem wichtigen Forschungsbereichunsere Studierenden zu animieren, den Weg auf die andere Seite des Globus zu suchen“, sagte TUM-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann. Deshalb unterzeichneten er und UQ-Präsident Prof. Peter Høj jetzt ein Austauschabkommen für Studierende im Studiengang Chemische Biotechnologie. An der TUM wird der neue interdisziplinäre Bachelorstudiengang am TUM-Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit angeboten – bei den Bewerberinnen und Bewerbern war er dieses Jahr besonders gefragt.

Weitere Kooperationen geplant

Zusätzlich zum Austauschabkommen soll die Forschung im Bereich Chemische Biotechnologie intensiviert werden. Schon im Oktober treffen sich die Fächerrepräsentanten beider Universitäten zu einem gemeinsamen Forschungssymposium zu den ökonomischen Auswirkungen von Biotechnologie (Bioökonomie).

Weitere Kooperationen zwischen TUM und UQ sollen folgen, etwa ein gemeinsames Promotionsprogramm und ein stärkerer Austausch in verschiedenen anderen Forschungsbereichen, von der Politikwissenschaft bis zur Bodenkunde.

Quelle: TUM Pressemeldung | 05.09.2017