Die 21 TUM-Absolventinnen und -absolventen am Wissenschaftszentrum Straubing mit Dr. Willie Stiehler (v.l.), Geschäftsführer Dr.-Ing. Norbert Fröhlich, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Professor Dr. Cordt Zollfrank (rechts).

Die 21 TUM-Absolventinnen und -absolventen am Wissenschaftszentrum Straubing mit Dr. Willie Stiehler (v.l.), Geschäftsführer Dr.-Ing. Norbert Fröhlich, Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Professor Dr. Cordt Zollfrank (rechts).

Absolventen der Bachelor- und Master-Studiengänge am Wissenschaftszentrum Straubing feierlich verabschiedet

Eine besondere Feier fand am 27. Januar 2017 im Wissenschaftszentrum Straubing statt: 21 Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Master-Studiengänge „Nachwachsende Rohstoffe“ wurden von der Technischen Universität München (TUM) verabschiedet. Die Absolventen des Bachelor-Studiengangs haben nun die Möglichkeit, sich für den Master-Studiengang „Nachwachsende Rohstoffe“ in Straubing und andere Studiengänge zu bewerben oder ins Berufsleben einzusteigen. Die Master-Absolventen erwartet nun der Einstieg ins spannende Berufsleben.

„Vertrauen Sie darauf, dass es niemanden gibt, der mehr von Nachwachsenden Rohstoffen weiß wie Sie“, so Professor Dr. Cordt Zollfrank, stellvertretender Direktor „Lehre“ am Wissenschaftszentrum Straubing (WZS). „Mit dem Studiengang sind Sie Experten für den Anbau, die Verwendung und ökonomische Vermarktung von Nachwachsenden Rohstoffen. Sie kennen die Zusammenhänge von Natur, Wirtschaft und Industrie und sind in der Lage, die nachhaltige Entwicklung voran zu bringen.“

Auch Markus Pannermayr, Oberbürgermeister der Stadt Straubing, gratulierte den Absolventen und wünschte ihnen alles Gute für ihren Lebensweg. Dass dieser sehr erfolgreich verlaufen kann, demonstrierte Dr. Willie Stiehler, der am Wissenschaftszentrum Straubing studierte und hier auch seinen Doktortitel erwarb. „Nach nur acht Bewerbungen konnte ich in einer Münchener Beratungsgesellschaft in den Bereichen Tiefengeothermie und Fernwärme arbeiten. Inzwischen bin ich Geschäftsführer der Energieagentur Südostbayern.“ Das Studium in Straubing ist nicht nur wegen der günstigen Lebenshaltungskosten empfehlenswert. Ein Abschluss an der TUM und vor allem die Studieninhalte werden von künftigen Arbeitsgebern geschätzt. „Viele Unternehmen suchen Ingenieure, Chemiker und Ökonomen, die Generalisten sind. Und diese werden in Straubing ausgebildet.“

Für die Absolventen bedankte sich Olivia Chia-Leeson bei den Professoren, Dozenten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am WZS: „Ein herzliches Dankeschön an die Lehrenden sowie an alle am WZS-Beschäftigten dafür, dass sie uns während unseres Studiums begleitet haben und uns mit Rat und Tat zur Seite standen. Den Erfolg unserer Ausbildung verdanken wir zu einem großen Teil auch ihnen. Ich möchte im Namen aller Absolventinnen und besonders unseren Familien, Partnern und Freunden danken, die auch auf Phasen mit wenig Zeit, aber dafür umso mehr schlechter Laune, Verzweiflung, Hektik und Stress verständnisvoll reagiert haben. Ohne ihre bedingungslose Unterstützung und ihr unerschütterliches Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten wäre all das hier nicht möglich gewesen.“

Als Ingenieur, Chemiker oder Betriebswirtschaftler die Welt nachhaltig bewirtschaften

Mit dem Bachelor- und Masterstudiengang „Nachwachsende Rohstoffe“ können sich die Studierenden der Technischen Universität München (TUM)  auf eine Karriere als Ingenieur, Chemiker oder Betriebswirtschaftler vorbereiten, um die Welt künftig nachhaltig zu bewirtschaften.Die Studierenden lernen, dass es Alternativen für fossile Rohstoffe und Energieträger gibt, mit denen das Klima und die Umwelt geschont werden können. Studieninhalt dieses gemeinsamen Studiengangs der TUM und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) am Wissenschaftszentrum Straubing ist die gesamte Wertschöpfungskette biogener Rohstoffe – vom Anbau, der chemisch-stofflichen Nutzung und der energetischen Verwertung bis zu ökonomischen Aspekten rund um die Erzeugung, Vermarktung und Verwendung von Nachwachsenden Rohstoffen.

Studierende schließen je nach Schwerpunkt als Ingenieurfür die energetische Nutzung Nachwachsender Rohstoffe, als Chemiker für deren chemisch-stofflicheNutzung oder als Ökonom rund um die Verarbeitung und Vermarktung Nachwachsender Rohstoffe ab.Bedarf für die Absolventen der Bachelor- und Master-Studiengänge „Nachwachsende Rohstoffe“ besteht bei Energieversorgern, der chemischenund verarbeitenden Industrie, dem Anlagen- und Maschinenbau, in Planungs- und Ingenieurbüros, in der Produktion Nachwachsender Rohstoffe, im Umweltschutz, bei Behörden und Kommunen sowie in den Bereichen Beratung, Ausbildung und Forschung.

Wer sich für die Studiengänge am Wissenschaftszentrum Straubing interessiert, kann sich ausführlich von der Studienkoordination beraten lassen.

WZS-Pressemitteilung | 28.01.2017 | jft
Foto: Friedrich Münch