WZS-Campus

Kreisfreie Stadt Straubing

Kreisfreie Stadt Straubing

Straubing ist ein neuer aufstrebender Wissenschaftsstandort, der in enger Zusammenarbeit mit der Stadt entwickelt wird. Die ganze Region hat sich u. a. auch mit einschlägigen Industrieansiedlungen dem Thema Nachwachsende Rohstoffe verschrieben. Studierende finden hier ausgezeichnete Studienbedingungen. Es stehen neue Hörsäle und Labore in einem Neubau und ein stilvoll renoviertes, historisches Gebäude zur Verfügung.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Institutionen auf dem Wissenschaftscampus – dem Technologie- und Förderzentrum, dem Centralen Agrar-Rohstoff-Marketing- und Energie-Netzwerk (C.A.R.M.E.N. e.V.) und der Fraunhofer Projektgruppe werden weitere Einblicke in die Forschung ermöglicht.

Die kreisfreie Stadt Straubing im Regierungsbezirk Niederbayern besticht als Studienort durch seine kurzen Wege. Der Campus liegt in fußläufiger Entfernung zur Innenstadt. Von Interesse sind für Studierende auch die vergleichsweise günstigen Wohnungsmieten, die idyllische Lage an der Donau gelegen – zwischen Regensburg und Passau – am Rande des Bayerischen Waldes und darüber hinaus die bunte Vielfalt an Cafés, Kneipen und einer Vielzahl an Freizeiteinrichtungen welche zum Entspannen einladen.

Die Gebäude

Im Wissenschaftszentrum Straubing (WZS) haben sechs bayerische Hochschulen ihre Kompetenz im Bereich Nachwachsender Rohstoffe gebündelt. Den Studenten, Mitarbeitern, Doktoranten, Dozenten und Professoren stehen für ihre Arbeit eine Reihe von zentralen Einrichtungen zur Verfügung. So wird gewährleistet, dass Natur-, Ingenieur-, Ökosystem und Wirtschaftswissenschaften eine exzellente Infrastruktur zum Themengebiet „Nachwachsende Rohstoffe“ vorfinden – vom Molekül bis zur Vermarktung in Lehre und Forschung.

Das Labor- und Forschungsgebäude
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Labor- und Forschungsgebäude

Das im März 2006 begonnene Bauvorhaben für ca. 20 Mio. Euro wurde im Januar 2009 fertig gestellt.

Das Wissenschaftszentrum Straubing wird nun die Forschung und Lehre am Standort Straubing unter einem Dach vereinen. Der zukunftsweisende Neubau nach einem Entwurf der Münchner Architekten Nickl & Partner umfasst rund 2.800 m² Hauptnutzfläche, verteilt auf insgesamt vier Stockwerke. Kennzeichnend für den Neubau ist die von Weitem sichtbare, weiße Sonnenschutzfassade, die das Gebäude von drei Seiten umgibt. Ebenso imposant wirkt die komplett verglaste Eingangsfassade, die sich über drei Stockwerke erstreckt. Im Inneren ermöglichen fortschrittliche Labors, moderne Büroräume und eine multifunktionale Technikumshalle den Wissenschaftlern beste Arbeitsbedingungen. In den Laborbereichen werden sowohl chemische, biologische als auch technische Versuchsreihen zu Nachwachsenden Rohstoffen und biogenen Reststoffen durchgeführt. Das Hightech-Forschungszentrum dient jedoch nicht nur den Forschern und Studierenden am Wissenschaftszentrum Straubing. Zugleich wird das Renommee der Region Straubing als Region der Nachwachsenden Rohstoffe gestärkt.

Bei der Realisierung des Gebäudes sollten möglichst viele Nachwachsende Rohstoffe verwendet werden. An erster Stelle steht dabei natürlich das Holz. Dieser wertvolle Rohstoff wurde bei den Bodenbelägen eingesetzt, bei der Tragkonstruktion der Fassade, im Innenausbau und als Faserstoff bei der Wärmedämmung. Daneben wurden Lacke und Anstriche aus Nachwachsenden Rohstoffen bei der textilen Bespannung des Sonnenschutzes eingesetzt.

In diesem Neubau findet auch die Ausbildung für den neuen Masterstudiengang Nachwachsende Rohstoffe statt. Durch den Neubau sind ausgezeichnete Rahmenbedingungen für den weiteren wissenschaftlichen Ausbau geschaffen worden, der im Rahmen von eingeworbenen Drittmittelprojekten ermöglicht wird. Dadurch gewinnt das Wissenschaftszentrum Straubing an weiterer überregionaler Anerkennung als wichtigster Forschungsstandort für Nachwachsende Rohstoffe in Bayern und darüber hinaus.

Ehemalige Franziskanerkloster
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Ehemalige Kloster- und Krankenhausgebäude

Ein Großteil des Geländes des heutigen Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe befindet sich auf dem Areal des ehemaligen Franziskanerklosters Straubing. Den geschichtlichen Verlauf des Klosters hat Stadtheimatpfleger StD Alfons Huber in der folgenden PDF-Dateige zusammengestellt.

Bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes war der Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie im renovierten Klostertrakt des ehemaligen Franziskanerklosters Straubing angesiedelt. Ab Januar 2009 erfolgte der Umzug in den Neubau in der Schulgasse 16. Die historischen Ansichten und die heutige Nutzung des ehemaligen Klostergelände erfahren Sie in hier.